Khaneghah

       
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Eine der wichtigsten Lehren für einem Salek (oder Suchenden) besteht darin, sämtliche Energien auf das Leben im Herzen zu konzentrieren. “Khaneghah” bedeutet wörtlich übersetzt “Haus des Augenblicks” und ist ein Ort, der es dem Suchenden ermöglicht, sein gesamtes angesammeltes Wissen und seine Werturteile abzulegen und die eigene Weisheit in sich selbst zu entdecken. Dabei erfährt er die wahre Bedeutung dessen, was es heißt, gänzlich im Hier und Jetzt präsent zu sein.
Alle Khaneghas der M.T.O. von Shahmaghsoudi, unabhängig von ihrer Größe und Form, besitzen eine im Zentrum gelegene Halle. In dieser Halle finden die Vorlesungen von Hazrat Pir, Meditationskurse, rituelle Gesänge (Zekr oder Chanting) sowie die Sufi-Feste statt. Das Innere des Khaneghah in Sydney z.B., ist mit exquisiten islamischen bzw. persischen Kalligraphien und Spiegelmustern dekoriert.
Vor dem Betreten eines Khaneghahs muss der Suchende seine Schuhe ausziehen und vor der Halle stehen lassen. Das steht symbolhaft dafür, dass der Suchende alles Überflüssige und Erworbene hinter sich lässt und sein inneres Wissen frei von allen äußeren Bindungen entdeckt. Das Tragen eines schlichten weißen Tuches ohne Muster steht außerdem für die Reinheit, den Frieden und die Ruhe, die der Suchende zu finden bemüht ist. 

Khaneghah ist ein Ort der Lehre und der Führung für denjenigen, der auf der Suche nach dem wahren Ich ist, jenseits aller inneren und äußeren Grenzen, unterstützt durch die Gegenwart und Hilfe eines spirituellen Meisters.
medita

Der derzeitige Sufi Meister 

Molana-al-Moazam, Hazrat Salaheddin Ali Nader Angha, auch bekannt unter dem Namen “Hazrat Pir”, ist der 42. Sufi-Meister der Schule des Islamischen Sufismus (Maktab Tarighat Oveyssi Shahmaghsoudi). Er steht in direkter Verbindung mit der Kette von Sufi-Meistern dieser Schule beginnend mit dem Propheten Mohammed sowie Amir-al-Momenin Ali und Oveys Gharani, deren Weg zur Selbsterkenntnis von dem Propheten anerkannt wurde. Obwohl Hazrat Oveys Gharani dem Propheten Mohammed nie persönlich begegnete, war er dennoch einer seiner Schüler, und ein starker spiritueller Bund befähigte ihn, die Lehre des Sufismus zu erkennen.

Hazrat Pir wurde am 30. September 1945, einem Sonntag, in Teheran im Iran geboren. Dies ist gleichzeitig einer der höchsten religiösen Feiertage des Islam, die Generalversammlung der Mekkapilger (Eid e Ghorban) oder Haddsch.

Hazrat Pirs Wissen beschränkt sich nicht nur auf die Metaphysik (wie beispielsweise die Lehre der Buchstaben und Zahlen - Jafr), sondern umfasst auch Gebiete wie Physik, Mathematik, Astronomie, Astrophysik, Quantenmechanik, Biophysik, Literatur und Architektur.

Hazrat Pir hat üb     er 50 Bücher verfasst, darunter Werke in Poesie und Prosa. Hier seien nur einige seiner Werke erwähnt:

Dahm, Friede, Masnavi Ravayeh, Enthüllung (Elham), Sufismus: Eine Brücke zwischen den Religionen, Sufismus: Die Realität der Religion, Sufismus und Glaube, Das nahende Versprechen, Der Duft des Sufismus, Lektüren: Sufismus, Sufismus und Frieden, Sufismus und Erkenntnis, Sufismus und Weisheit, Sufismus und Islam, Das Geheime Wort, Theory "I" - Das Ich in der Führung und Flüsternde Augenblicke: Inspiration.  

 
   
 
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